Die Theaterarbeit hat am Gymnasium an der Vechte schon seit vielen Jahren Tradition. Inzwischen spielen über 70 Schüler*innen jährlich unter der Leitung von Frau Sperling und Frau Stemberg in unterschiedlichen Produktionen mit. Die Teilnahme an unseren Projekten erfordert ein hohes Maß an Kreativität, Disziplin, Teamgeist und Ausdruckskraft, denn unsere Stücke werden gemeinsam erarbeitet, umgeschrieben, mit eigenen Gedanken und Texten verwebt und choreographisch inszeniert. Auf diese Weise hat die Theaterarbeit an unserer Schule überregionale Anerkennung gefunden. Viele der in unserem professionell ausgestatteten Theater entstandenen Stücke wurden von renommierten Theaterverlagen unter Vertrag genommen und werden deutschlandweit von Schul- und Amateurtheatergruppen gespielt. Unsere Theatergruppe wurde drei Jahre in Folge für das Schultheater der Länder nominiert und zweimal aus über 50 Spielgruppen für das Niedersächsische Schülertheatertreffen ausgewählt. Unsere AGs sind inzwischen zu groß für die Teilnahme an Wettbewerben. Unser Ziel ist es, jährlich eine große Theaterproduktion auf die Bühne zu bringen, deren Thematik und Intensität sowohl erwachsene wie auch jugendliche Zuschauer*innen erreicht. Seit 2021 kooperieren wir für große Musical-Produktionen mit dem Chor unter der Leitung von Frau Reurik. Ausgewählte Schüler*innen der Jahrgänge 9 und 10 übernehmen unter der Leitung von Frau Stemberg und Frau Ellen die Licht- und Tontechnik. Frau Arends stattet unsere Besetzung mit Kostümen aus und Frau Stemberg und Frau Heskamp gestalten im Kunstunterricht die Plakate, das Bühnenbild und die Requisiten.

 

Chronik

  • 2026/27 „Nussknacker und Rattenkönigin“ frei nach E.T.A. Hoffmann (Jahrgang 6)
    „Betonglaslicht“ (Jahrgang 7 und 8)
    „Eine Stunde Nacht“ (Jahrgang 9 und 10)
  • 2025/26 „FRIEDEN KRIEGEN“, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2023/24 „Meeresschaum“ in Anlehnung an „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans-Christian Andersen
  • 2021/22 „Mörderbrut“ in Anlehnung an „Das Gemeindekind“ von Marie von Ebner-Eschenbach
  • 2018/19 „Über uns der Himmel unter unter uns die Angst“, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2017/18 „Alles irgendwie Liebe“, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2016/17 „Antigones Traum“ frei nach Sophokles, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2015/16 „Stumm“, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2014/15 „Dunkelheit“, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2013/14 „Nur Ophelia“ frei nach Shakespeare, veröffentlicht im Karl Mahnke Verlag
  • 2012/13 „Elektra“ frei nach Sophokles, veröffentlicht im Deutschen Theaterverlag
  • 2008/09 „Maria S.“ frei nach F. Schiller
  • 2007/08 „Nachtschwärmer“ von Thomas Oberender
  • 2006/07 „Hexenjagd“ von Arthur Miller

 

Pressestimmen

  • zu „Nur Ophelia“:
  • Auszüge aus Jörg Leunes Rezension in den GN:
  • „Besonders eindrucksvoll an dieser großartigen Inszenierung ist die Tatsache, wie alle elf Darstellerinnen sich ganz offensichtlich mit ihrer Rolle
  • identifizieren.“
  • „Die Aufführung ist mit Sicherheit ein Glanzpunkt dessen, was dem Schultheater mit solch jungen Menschen möglich ist.“
  • „die nahezu meisterhafte Choreographie des Stückes.“
  • „Christian Scheerhorns Film (…) ist ganz und gar organischer Bestandteil des Spiels.“
  • zu Elektra:
  • „Elektra spannend, bilderreich und anregend inszeniert – Aufführung des Gymnasiums an der Vechte in Emlichheim geht weit über gewöhnliches
  • Schultheater hinaus.“ (Grafschafter Nachrichten)
  • „Das Spiel der Darstellerinnen erzeugte beim Publikum eine Gänsehaut.“ (Grafschafter Nachrichten)
  • „Das Theaterprojekt „Elektra“ hat die Emlichheimer Gymnasiastinnen persönlich sehr berührt und tiefgehende Erfahrungen hinterlassen.“ (Vechtebote)

 

zu „Maria S.“:
„Die Inszenierung (…) wurde in einer modernen, sehr anspurchsvollen und symbolträchtigen Weise vorgenommen, die zugleich eine ungewöhnlich hohe Professionalität der Regie sowie der sprachlichen und mimischen Darstellung der Schauspielerinnen aufwies. Die Erwartungen, die man (…) an ein Schülertheater hat, wurden hier weit übertroffen.“ (Daniela Kösters, Bürgermeisterin, Empfehlung für den Jugendkulturpreis 2009)
„Theresa Sperling hat die klassische Tragödie nicht nur sprachlich modernisiert, themenentschlackt und radikal gekürzt, sie hat daraus die Konsequenz gezogen und ein (fast) neues Stück ihrem darstellerischen Potential von Schülerinnen auf den Leib geschrieben. Herausgekommen ist eine beeindruckende Aufführung.“ (Grafschafter Nachrichten)